Bei V3 und V4 kommen in den Endstufe ICs von NEC, der AN7062P zum Einsatz.
Diesen gibt es nur noch von dubiosen Quellen aus China! Aus dem Grund würde ich von den Geräten dringend abraten.
Die gleiche Endstufe hat auch Marantz einige Jahre verbaut.
Eine komplett diskrete Endstufe hat der R3. Hier hat der Entwickler wohl das Innenleben des STK kopiert.
Innenleben V3 vs. V4
Moderator: timundstruppi
Re: Innenleben V3 vs. V4
... Design und Geschmack ist ansichtsache, als Junger Mensch hat mir die Klassik FA nicht gefallen, jetzt schon 
Re: Innenleben V3 vs. V4
Der V3/V4 hat keine Endstufen-IC´s – Singular, ein IC. Der AN7062P ist eine Vorstufe (ähnlich einem OP) zur Spannungsverstärkung. Soweit ich mich erinnere, stammt er auch nicht von NEC, sondern von Panasonic/Matsushita.RudolfG hat geschrieben: Fr 28. Aug 2026, 19:50 Bei V3 und V4 kommen in den Endstufe ICs von NEC, der AN7062P zum Einsatz.
Diesen gibt es nur noch von dubiosen Quellen aus China! Aus dem Grund würde ich von den Geräten dringend abraten.
Die gleiche Endstufe hat auch Marantz einige Jahre verbaut.
Eine komplett diskrete Endstufe hat der R3. Hier hat der Entwickler wohl das Innenleben des STK kopiert.
Mit STK hat das überhaupt nichts zu tun, und auch mit „Kopieren“ hat das schon ganz und gar nichts zu tun >> schau mal e.g.auf den Ausgangswiderstand eines STK´s versus R2/ V2/V3/V4 oder der Grenzfrequenz
Der FA V2 besitzt dagegen eine komplett diskret aufgebaute Endstufe, also ohne IC.
Ich habe noch originale ICs herumliegen und eines davon mit einem ALI-IC verglichen. Funktioniert soweit prima.
Re: Innenleben V3 vs. V4
Sorry, hab mir gerade das Datenblatt des IC angeschaut, das ist von Panasonic. Im Blockschaltplan ist ersichtlich, dass die einzelnen Stufen für Audio-Endstufen entworfen sind.
Ich hatte lange Zeit einen Fine Arts R3 in Betrieb; musste den auch mal wegen einer ausgebrannten Endstufe reparieren. Der hat zwar gute Werte für Frequenz und Klirrfaktor - aber klingen tut der nicht zumindest nicht wenn man hoch auflösende Streamer verwendet und teure Boxen dran hängt.
Ich hatte lange Zeit einen Fine Arts R3 in Betrieb; musste den auch mal wegen einer ausgebrannten Endstufe reparieren. Der hat zwar gute Werte für Frequenz und Klirrfaktor - aber klingen tut der nicht zumindest nicht wenn man hoch auflösende Streamer verwendet und teure Boxen dran hängt.
Re: Innenleben V3 vs. V4
Der R2 hat doch eineklassische Gegentaktendstufe... ! Ist jetzt kein HighEnd Verstärker aber solide, gute Bausweise. Was macht der mit guten Lautsprechern schlecht ??RudolfG hat geschrieben: Sa 29. Aug 2026, 12:48 Sorry, hab mir gerade das Datenblatt des IC angeschaut, das ist von Panasonic. Im Blockschaltplan ist ersichtlich, dass die einzelnen Stufen für Audio-Endstufen entworfen sind.
Bildschirmfoto 2026-08-29 um 12.39.49.png
Ich hatte lange Zeit einen Fine Arts R3 in Betrieb; musste den auch mal wegen einer ausgebrannten Endstufe reparieren. Der hat zwar gute Werte für Frequenz und Klirrfaktor - aber klingen tut der nicht zumindest nicht wenn man hoch auflösende Streamer verwendet und teure Boxen dran hängt.
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MG_Norbert
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- Registriert: Mi 26. Aug 2026, 10:58
Re: Innenleben V3 vs. V4
MGL_IR3 hat geschrieben: Fr 28. Aug 2026, 12:34 ...
Die erste FineArts-Serie (Schwarz /Silberne Fronten ohne Holz) war komplett ohne STK- bzw. Hybridbausteine aufgebaut.
...
Hier muss ich jetzt mal nachfragen: Welche FineArts-Serie in silber oder schwarz ohne Holz-Seitenteile meinst Du?
Re: Innenleben V3 vs. V4
Die Geräte mit den einstelligen Ziffern bzw. mit einer Modellnummer kleiner als 20, z. B. V3, T6 oder CD3 (Ausnahmen: CD11 und T1000), gab es normalerweise entweder in gebürstetem Aluminium – was meiner Meinung nach sehr schick aussieht – oder in Schwarz. Gelegentlich waren sie auch in schönen Sonderfarben erhältlich.
Die FineArts-Geräte ab 20, z. B. V21, R22 oder CD22, sollen dagegen ausschließlich in Schwarz mit Kunststofffronten angeboten worden sein. Sie hatten ein silbernes Grundig-Label sowie den goldfarben aufgedruckten Schriftzug „Fine Arts“.
Für diese Serie hatte ich allerdings überhaupt kein Auge, deshalb kenne ich sie nicht wirklich. Sie wurde ja größtenteils in Braga entwickelt/gefertigt.
Die FineArts-Geräte ab 20, z. B. V21, R22 oder CD22, sollen dagegen ausschließlich in Schwarz mit Kunststofffronten angeboten worden sein. Sie hatten ein silbernes Grundig-Label sowie den goldfarben aufgedruckten Schriftzug „Fine Arts“.
Für diese Serie hatte ich allerdings überhaupt kein Auge, deshalb kenne ich sie nicht wirklich. Sie wurde ja größtenteils in Braga entwickelt/gefertigt.