V 5000 plötzliches Brummen

Alles was den V5000 betrifft hier rein

Moderator: timundstruppi

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mampfi
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V 5000 plötzliches Brummen

Beitrag von mampfi »

Mein V5000 aus dem Wohnzimmer macht mal wieder sonderbaren Ärger.

Er läßt sich ohne Knall einschalten. Die Endstufe funktioniert. Will heißen es läßt sich der Ruhestrom einstellen und die LS Relais werden freigeschaltet.
Über die Lautsprecher ist selbst bei geschlossenem LS Poti ein 100Hz Brumm zu hören. Speise ich z.B. 1KHz ein, so ist dieses Signal ebenfalls zu hören,
allerdings in Begleitung mit einem 50Hz Brumm, beim aufdrehen des Lautstärkepotis.
Außerdem treten beim umschalten der Eingänge laute Ploppgeräusche auf.
Ebenfalls funktioniert die Ein/Aus Funktion nicht, obwohl der Schalter gereinigt und die Lösung von Bernhard (freier PIN an Masse legen) angewandt wurde.
Das Gerät wurde vor überschaubarer Zeit kpl. überholt und funktionierte auch bis zum Ausfall zuverlässig.
Stecke ich den grünen Stecker an der Vorstufe ab, ist Ruhe. Die falschen Spgn. sind dann aber immer noch zu messen.

Am Stecker 2E, (der auf der Endstufe mit den 54V) messe ich an PIN 1, 44V anstatt 54V und außerdem an PIN 2 und 3 jeweils 39V gegen Masse !
Zwischen PIN 1und 2,3 sind um die 84V zu messen.
An einem funktionieren V5000 sind hier jeweils 54V zu messen. Sowohl gegen Masse als auch gegen PIN 2 und 3 von 2D. Was auch logisch ist, liegen doch die Leitungen 2 und 3 des Anschlusses 2D über 4,3k an Masse.

Verschiedene Messungen und sowohl Unterbrechungen der Leitung 50 / 54V und Masse (PIN 3 und PIN8 an Stecker 3D) blieben ohne Erfolg.

Jetzt wäre ich über neue Denkanstöße sehr dankbar. Momentan trete ich jedenfalls auf der Stelle.
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dynamike
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Re: V 5000 plötzliches Brummen

Beitrag von dynamike »

Hi, Manfred,
mißt Du denn am T501 bzw. C501 die berüchtigten 54V?
LG
Mike
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mampfi
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Re: V 5000 plötzliches Brummen

Beitrag von mampfi »

Bei abgezogenem Stecker 2D, messe ich 52,7V am Emitter des T501
Bei aufgestecktem Stecker 2D, aber abgezogenem Stecker 1D (grün Vorverstärker) sind es 48V
Sind beide Stecker 2D und 1D aufgesteckt, sind es noch 46V

Irgendwo gibt es also erhöhten Strombedarf, der die 54V einknicken läßt.
Das eigentliche Problem dürfte aber mutmaßlich auf den Leitungen 2und3 des Steckers 2D liegen.
Diese liegen mit 4,3k an Masse, dort sind aber jeweils -39V gegen Masse zu messen.
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Re: V 5000 plötzliches Brummen

Beitrag von dynamike »

"Irgendwo gibt es also erhöhten Strombedarf, der die 54V einknicken läßt."
Kann so sein, muß aber nicht. Ich hab bei allen Vorstufenproblemen immer den T501 in Verdacht.
Ich setze BDW93C (ausm Kopf) ein, die halten bislang gut durch.
Wenn mir noch was einfällt, melde ich mich.

LG
Mike
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Re: V 5000 plötzliches Brummen

Beitrag von mampfi »

Beim BDW93C ist aber Basis und Emitter vertauscht. Sprich die beiden äußeren Beinchen müßten überkreuzt werden.
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Re: V 5000 plötzliches Brummen

Beitrag von mampfi »

OK, BDW93C eingebaut. Fehler bleibt, Spgn. ebenso.
Also absolut keine Änderung

Rein vom Gefühl würde ich ja behaupten wollen, das ist ein Masseproblem.
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Re: V 5000 plötzliches Brummen

Beitrag von dynamike »

OK, dann scheint es wirklich an einer zu hohen Stromaufnahme der nachfolgenden Platinen zu liegen. Daß die Spannung dermaßen einbricht, ist nicht normal. Ich schau mal, was ich an meinem XV noch so messen kann, einen V habe ich leider nicht geöffnet verfügbar, aber in der Vorstufe sind sie ja sehr ähnlich. Die Endstufe ist wohl nicht ursächlich für das Problem...

LG
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Re: V 5000 plötzliches Brummen

Beitrag von oldiefan »

Der V 5000 arbeitet in den Vorstufen ausschliesslich mit positiver Versorgungsspannung.
Wo kann also die festgestellte negative Spannung von -39 V an Stecker 2D-2 und 2D-3 herkommen? Doch nur, wenn die dort relevante Bezugsmasse, gegen die Du gemessen hast, auf +39 V liegt.

Wie kommt eine positive Spannung von +39 V auf Masse? M.E. nach wahrscheinlich über ein Leck in einem der Siebelkos, an denen regulär mehr als oder wenigstens +39 V gegen Masse anliegen. Diese Elkos identifizieren und prüfen.

Nicht vergessen: C354 (an ihm liegt regulär 39 V, von der Zenerdiode D302). Hat der Feinschluss?
Als Folge könnte R410 höherohmig geworden sein, auch prüfen.

Gruß
Reinhard
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Re: V 5000 plötzliches Brummen

Beitrag von mampfi »

Hallo Reinhard,
vielen Dank für Deinen Input.

Ich habe die Siebelko's gegen welche mit sehr guten Werten gemäß Tester und "NOS" getauscht.
Die Eingangsplatine habe ich der Einfachheit ausgesteckt und den V5000 ohne In Betrieb genommen.

Der Fehler ist geblieben.

Außerdem habe ich die Möglichkeit die ober Platine mit den Potis gegen eine andere zu tauschen.
Ebenso die Platine hinten links mit dem Hilfsnetzteil.

Die habe ich jetzt auch mal ausgetauscht.

Eine Eingangsplatine hätte ich auch noch um diese testweise einzubauen. Sofern dies hilfreich wäre, könnte ich das noch nachholen.

Auch nach testweisem Austausch dieser beiden Platinen und ohne Eingangsplatine, bleibt der Fehler.
So daß theoretisch die Endstufe und/oder die untere Platine mit den Schaltern als Fehlerquelle übrigbleibt.
V5k.jpg
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Re: V 5000 plötzliches Brummen

Beitrag von mampfi »

Es hat mir keine Ruhe gelassen, so habe ich kurz die Ersatzplatine "NF-Eingangsplatte" eingesetzt.
Auch mit dieser bleibt der Fehler.
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