Ja klar, der andere Kanal ist sogar bei 8mV.
Die Bauteile haben ein Gedächtnis bei "Misshandlungen" über längere Zeit. Parameter laufen weg.
Wenn man sich richtig mit der Halbleitertheorie beschäftigt, merkt man wie komplex das Thema ist. Schon im Studium und ein Freund hatte ich auf Halbleiterentwicklung spezialisiert und arbeitet seit 30 Jahren in Freising in der IC-Entwicklung.
Für das meiste reicht es 4-6 Parameter als Bastler zu kennen.
Und wir Alt-Hifi-Leute haben diskrete Bauteil, wo er sich wunderte, dass Grundig im Vorverstärke so hohe Spannungen einsetzte...
A5000 Offsetkönig
Moderator: timundstruppi
- timundstruppi
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Re: A5000 Offsetkönig
Also 26 V würde ich nicht durchgehen lassen!
Bei meinen Kreationen kaufe ich für die diff-Pärchen immer mindestens 20 Transistoren, am besten gegurtet, dann stammen die aus der gleichen Charge. Dann messe ich Paare raus mit möglichst gleichem hFE und U.BE. Dann kommt man auf Werte besser 5 mV.
Beim A5K könnte man auch durch Variieren von R18 zwischen 210 und 230Ω noch mehr rausholen.
Das mit den hohen Spannungen am Vorverstärker ist typisch für Grundig. Kann jemand erklären wie und warum das entstanden ist?
Wollte man die Transistoren möglichst nahe am Arbeitspunkt auf der Kennlinie betreiben? Oder waren das Entwickler aus dem Röhrenzeitalter?
Jedenfalls gibt es High-End-Schaltungen die mit +/-20 bis +/-24V arbeiten und ohne diese Vielzahl an Kondensatoren im Signalweg auskommen.
Bei meinen Kreationen kaufe ich für die diff-Pärchen immer mindestens 20 Transistoren, am besten gegurtet, dann stammen die aus der gleichen Charge. Dann messe ich Paare raus mit möglichst gleichem hFE und U.BE. Dann kommt man auf Werte besser 5 mV.
Beim A5K könnte man auch durch Variieren von R18 zwischen 210 und 230Ω noch mehr rausholen.
Das mit den hohen Spannungen am Vorverstärker ist typisch für Grundig. Kann jemand erklären wie und warum das entstanden ist?
Wollte man die Transistoren möglichst nahe am Arbeitspunkt auf der Kennlinie betreiben? Oder waren das Entwickler aus dem Röhrenzeitalter?
Jedenfalls gibt es High-End-Schaltungen die mit +/-20 bis +/-24V arbeiten und ohne diese Vielzahl an Kondensatoren im Signalweg auskommen.
- timundstruppi
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Re: A5000 Offsetkönig
Bei Kleinsignalen ist bei hoher Versorgungsspannung alles linearer. Im kleinen ist eine Kurve gerade.
Stromrauschen ggf. kleiner, da Ströme kleiner.
<30mV reicht mir.
Stromrauschen ggf. kleiner, da Ströme kleiner.
<30mV reicht mir.
Re: A5000 Offsetkönig
Bei Vorstufen reden wir von Strömen zwischen 100µA und 1mA - linearität wird heutzutage durch hohe Open-Loop-Verstärkung und gegenkopplung erreicht (OPAMP). Gerade bei sensiblen Modulen wie Phono-Vorverstärker (MC) reduziert man die Versorgungsspannung teilweise auf +/- 5V. Hier wird das Rauschen durch parallele Transistoren reduziert. Nakamichi hatte schon vor 40 Jahren sehr ausgeklügelte Schalungen in ihren Tape Decks.
Bei Grundig scheint mir der Rotstift des Controllers mächtiger als der Gute Wille des Ingenieurs.
Allerdings wenn ich A5K und V5K vergleiche, gab es damals zwei Klassen von Entwicklern mit unterschiedlichen Fähigkeiten.
Bei Grundig scheint mir der Rotstift des Controllers mächtiger als der Gute Wille des Ingenieurs.
Allerdings wenn ich A5K und V5K vergleiche, gab es damals zwei Klassen von Entwicklern mit unterschiedlichen Fähigkeiten.
- timundstruppi
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Re: A5000 Offsetkönig
Man müsste nun ausrechnen, welcher Effekt größer ist. Schrottrauschen oder thermisches Rauschen durch Parallelschaltung. Das es heute für Phonoamps sogar parallele OPs gibt, würde ich sagen die Spannungreduktion bringt mehr.
Die Linearitär bleibt aber, bekomt man aber durch Diefferenzverstärker in Griff.
NF habe ich nie beruflich entwickelt.
Nur Signale von 1,2,3 Spurleser von Bankkarten, diskret bis TTL.
und Opto-Eingangsstufen (Wehrtechnik)
Das Diffpair ist noch Kleinisignal, aber mit hoher Spannungsbeaufschlagung möglich. -40V dann wird der Basisstrom zu groß. Das ist unstrittig.
Die Linearitär bleibt aber, bekomt man aber durch Diefferenzverstärker in Griff.
NF habe ich nie beruflich entwickelt.
Nur Signale von 1,2,3 Spurleser von Bankkarten, diskret bis TTL.
Das Diffpair ist noch Kleinisignal, aber mit hoher Spannungsbeaufschlagung möglich. -40V dann wird der Basisstrom zu groß. Das ist unstrittig.